19.,20.,21. Tag, 20. – 22.05. Von Dos Hermanas/Andalusien nach Portugal nach Lagos/ Algarve/Portugal

Nach dem Frühstück, machen wir uns, noch nicht ganz sicher wohin es genau gehen soll, in Richtung Westen auf. Schließlich entscheiden wir uns für Lissabon- gute 300 km entfernt. Nach etwa 100 km sehen wir eine große Regenfront von Norden auf uns zukommen, checken das Internet und finden bestätigt, was der Himmel andeutet. Bodo entscheidet nun spontan doch nach Lagos zu fahren, denn Lagos- nahe Cabo Sao Vicente, dem südwestlichsten Punkt Europas, scheint das Tiefdruckgebiet höchstens zu streifen. Schließlich bemerken wir, auf Grund der Ankunftszeit laut GPS, dass wir hier in Portugal eine Stunde Zeit gewinnen. Weiter nach Westen bedeutet auch Uhren zurückdrehen. Wäre uns gar nicht aufgefallen. Wir suchen und finden über Google einen Stellplatz im luxuriösen Campingplatz „Turiscampo- yelloh!“ zirka 20 km von Lagos entfernt. Hier gibt es fast „zu“ alles, was vor allem das Dauer- Camper❤ begehrt. Pool, Whirlpool, Restaurant, pipifeine sanitäre Anlagen, Kinderspielplätze, Fitnessparcours etc. etc. Es ist schon ziemlich voll und wir ergattern gerade noch einen der vier letzten Plätze. Die Anlage ist supergepflegt aber die Stellplätze doch etwas abfallend, sodass wir erst mal schauen, das Mobil eben zu bekommen. Gleich anschließend wandern wir ins nächste 4 km entfernet Örtchen namens „Fremdenverkehrsort as usual“- soll heißen viele gleichartige Apartmenthäuser, Residenzen und Hotels. Am schönen noch sehr menschenleeren Stein/ Sandstrand mit der wunderschönen Kulisse der Algarve, schlendern wir ein wenig umher und genießen die Sonne und das herrliche Meer, das Zehen- geschätzte 17 – 18 Grad hat. Nur einige Wagemutige trauen  sich ins kühle Nass. Wir schließen den Spaziergang in einem ansprechenden Restaurant mit Meerblick ab, essen guten Fisch und delikates Lamm. Danach geht es nach einem Eis wieder 4 km nach Hause, was uns gut tut, denn das Essen war köstlich aber auch „hüftgoldig“…Noch einen Drink im Womo und dann ab ins Bett. War ein schöner erster Tag. Am zweiten Tag wechseln wir auf Grund von lauten Nachbarn den Platz und radeln die 4 km nach Lagos. Aus dem einst beschaulichen Ort ist leider ein Touristenspot geworden. Dennoch wirkt der Ort seltsam verwarlost, als diene er nur mehr als Kulisse. Immer noch finden sich Bettler in den Gassen und im Gegensatz zu Andalusien fehlt hier der Sinn für Schönheit und Stil. Schade, denn für die Selbstverständlichkeit der Naturschönheiten nur horrende Preise zu verlangen, schadet auch diesem Ort auf lange Sicht…wenn das nicht bereits geschehen ist.

…jahrtausende Jahre alte Versteinerungen

Lagos

Die Natur passt sich an…

Luz

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