56. Tag, 25.06. AMSTERDAM 👍🍄🍄

„Wow!“- sagen wir, als der Zug mit dem wir aus Zandfoord anreisen, am Hauptbahnhof Amsterdam hält. „Wow, wir sind ja fast mitten in der Stadt!“ An diesem herrlichen Sommertag, liegt uns diese große alte Dame mit ihren verschlungenen Grachten, historischen Gebäuden und weltoffenen Menschen, praktisch zu Füßen. Wir wissen erst gar nicht, wohin wir uns zuerst hinwenden sollen, so viel gibt es zu sehen. So lassen wir uns ein wenig von der unaufgeregten Geschäftigkeit mitziehen und geraten wie von selbst, immer tiefer in den Kern der Stadt. Die engen Gassen mit den hier ganz legalen fremden Düften, die schmalen Häuser, deren Gibel uns zunicken, riesige Plätze über die sich Alt und Jung und Menschen aller Nationen und Hautfarben bewegen, bringen ins zum Staunen. Wir erkunden die Grachten per Ausflugsnoot und ich bin ganz hingerissen, von den Hausbooten die mehr oder weniger legal an den Kaimauern festgemacht haben. Manchen sieht man die Notlösung der Wohnungsknappheit in der Stadt an, aber viele tragen prächtigen Pflanzen und Blumenschmuck an den Fenstern und kleinen Veranden. Einige kann man auch mieten. Eine interessante Variante zum Hotelzimmer, wie ich finde. Am Ende besichtigen wir die berühmte Blumenmeile und decken ins mit Blumenzwiebeln ein. Es sind so viele, dass Bodo ganz schön lange Arme bekommt, bis wir wieder am Bahnhof sind. Aber da wir neugierige Menschen sind, müssen wir am Weg dorthin,  noch genau wissen, was für Entspannungsmöglichkeiten die Stadt sonst noch zu bieten hat. Wir lassen uns dahingehend von einem Fachmann in einem „Entspannungs- Shop“ beraten. Wir entscheiden uns schließlich für eine alterstaugliche Variante und werden diese bei passender Gelegenheit auf uns einwirken lassen. Nach einem Essen beim Italiener und einem Kaffee im ältesten Kaffeehaus der Stadt, reisen wir wieder zurück nach Zandfoord. Hier bläst der Wind wie jeden Tag mit  surfertauglicher Stärke und kühlt die Atlantikluft auf 15 Grad herunter. Ein scharfer Kontrast zum sommerlichen Amsterdam, das heute ein würdiger Abschluss nach Norden war, denn ab jetzt erfolgt der „Umkehrschwung“ nach Südost, in Richtung Heimat. 

…ein Mann für gewisse Stunden…

Fahrräder- soweit das Auge reicht…

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